Wie bereits an anderer Stelle geschrieben ist der Bedarf an Mikronährstoffen individuell verschieden. Welche Stoffe individuell sinnvoll sind ist also am besten per Laboruntersuchung zu ermiteln. Dabei handelt es sich nicht um die "Standardlaboruntersuchung" beim Kassenmediziner, sondern um eine spezielle Überprüfung von Mikronährstoffparametern.
Natürlich wird es letztlich sehr teuer, wenn man alles untersucht was möglich ist. Deshalb ist es sinnvoll sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was im individuellen Fall sinnvoll sein könnte.
Nachfolgend nun exemplarisch ein Beispiel (wird bei Gelegenheit erweitert):
Coenzym Q10:
Wird gerne auch schon mal auf "Kaffefahrten" oder im Fernsehen preisgeboten. Bzgl. Qualtiät und Gehalt an Q10 ist dort allerdings Skepsis angesagt. Ein gutes Produkt enthält nach meiner Ansicht 100 - 300 µg Q10 von guter Qualität (fermentativ aus Hefe gewonnen) ohne schädliche Hilfssubstanzen.
Eine wichtige Funktion nimmt Coenzym Q10 in den Mitochondrien wahr.
Dabei geht es zum einen um die optimale Funktion der "Zellkraftwerke" wie die Mitochondrien auch genannt werden, zum anderen aber auch um deren Schutz vor schädigenden Radikalen. Die Mitochondrien haben neben der Aufgabe der Energiebereitstellung auch noch andere wichtige Funktionen. Beispielsweise die Produktion der Steroidhormone (z. B. Oestrogen, Progesteron, Testosteron).
Durch Schadstoffe (z. B. "Schwermetallen") kommt es u. a. auch zu einem vermehrten Auftreten von freien Radikalen, die die Mitochondrien schädigen können. Eine Hypothese in der Altersforschung ist, dass die Zahl der Mitochondrien durch diese Schädigungen im Laufe des Lebens abnimmt und so zu chron. degenerativen Erkrankungen führt und für einen Teil der "Alterungserscheinungen" verantwortlich ist.
Fazit: Prinzipiell präventiv sinnvoll, vor dem Einsatz zur Behandlung von bereits manifestierten Erkrankungen sollte man aber besser mit einem Therapeuten sprechen.
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