Ganz allgemein versteht man unter Elektrosmog elektromagnetische Phänomene, die in der Regel künstlich erzeugt entweder als Nebenprodukt, oder funktionsbedingt beim Betrieb von elektr(on)ischen Geräten auftreten.
Dabei handelt es sich um elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder sowie Hochfrequenzstrahlung.
Diese können eine negative Auswirkung auf biologische Systeme haben. Dies ist soweit auch allgemein wissenschaftlich anerkannt. Beispiele sind hier die thermische Schädigung z. B. durch Mikrowellen oder aber auch das experimentelle, vorübergehende Ausschalten von bestimmten Hirnregionen für Forschungszwecke durch ein starkes gepulstes Magnetfeld.
In wie weit jedoch Belastungen unterhalb der "offiziellen" Grenzwerte langfristige Schäden verursachen können ist strittig.
Beschrieben sind hier beispielsweise die Bestrahlung der amerikanischen Botschaft in Russland mit Mikrowellen unter dem damals geltenden (amerikanischen) Grenzwert, welche Leistungsminderung und eine Veränderung bei den weißen Blutkörperchen der Mitarbeiter verursacht haben soll. Verlässliche Angaben sind jedoch rar, da diese Technologie auch militärisch genutzt werden kann.
Mit dem flächendeckenden Einsatz der Mobilfunktechnik und der Einführung verschiedener Digitaltechniken zur Signalübertragung wird neben der Mikrowellenbelastung auch noch eine Intensivierung der Belastung durch die Signalform aufgrund der Digitaltechnik welche zusätzlich schädigende Auswirkungen haben soll postuliert.
Teilweise hat dies dazu geführt, dass sogenannte Entstörchips für Mobiltelefone angeboten werden. Eine der Ideen dabei ist, dass es sogenannte "biologische Fenster" geben soll, innerhalb derer ein biologisches System besonders anspricht. In diesem Fall auf die Strahlung. Mittels eines speziellen Mechanismus (z. B. einer besonderen Spule, Radionik, etc.) soll die schädliche "Information" der Strahlung so verändert werden, dass sie nicht mehr in das biologische Fenster fällt und damit auf dieser Ebene keine schädliche Wirkung mehr entfaltet. Diese Idee ist allerdings wissenschaftlich nicht abgesichert.
Meine Empfehlung ist soweit wie möglich auf die Nutzung entsprechender Geräte zu verzichten und Strahlungsquellen soweit möglich zu meiden. Wenn dies nicht möglich ist die Expositionszeit gering zu halten und ggf. über allgemein anerkannte und meßtechnisch nachvollziehbare Abschirmmaßnahmen nachzudenken.
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