Nicht krank sein genügt durchaus nicht: wacker, lustig, froh soll der Mensch sein.
(Tacitus)
Nach meiner Ansicht sind die Aspekte Körper, Geist und Seele in Bezug auf Gesundheit nicht zu trennen. Deshalb halte ich traditionelle Ansätze die diesen Aspekt berücksichtigen für einen guten Ausgangspunkt für eine Therapie. Allerdings wäre es nicht sinnvoll die alten Ansätze ohne die Berücksichtigung neuerer Erkentnisse zu übernehmen. Ausgangspunkt für eine Therapie ist, wie es dem Patienten geht, wie er sich wahrnimmt und fühlt. Nicht die Fokussierung auf ein Symptom und dessen schnelle Unterdrückung, sondern Überprüfung der möglichen Signalfunktion und Berücksichtigung dessen für die Therapie. Darauf aufbauend wird gemeinsam mit der Patientin/dem Patienten abgestimmt, welches Vorgehen in ihrem/seinem speziellen Fall das Richtige ist. Gemäß ihrem/seinem Wunsch wird dann auch der Schwerpunkt der Behandlung mehr auf die körperliche oder die geistig/seelische Ebene verlagert.




